Wissenswertes

Definition 1

  • Charakterisiert durch unfreiwillige Blockierungen, Verlängerung und/oder Wiederholung von Lauten (sogenannte „Kernsymptome“)

Prävalenz

  • Über 800.000 Menschen stottern allein in Deutschland 2
  • 5% aller Kinder haben im Laufe ihrer Entwicklung eine Phase, in der sie stottern 1
    -> Mindestens 3% aller gesprochenen Silben enthalten stottertypische Symptome
    -> Laut- und Silbenwiederholungen, Dehnungen von Lauten und Blockierungen

Begleitsymptome 1

  • Alle Erscheinungen zusätzlich zur Kernsymptomatik
  • Sind meist eine Reaktion auf Kernsymptome
  • individuelle Vielfalt, z.B. Kopf- und Armbewegungen, Schweißausbruch, Sprechangst etc.

 

Diagnosestellung

  • Durch LogopädInnen zu stellen
    -> Weist das Kind behandlungsbedürftiges Stottern auf?
    -> Psychische Reaktionen auf das Stottern und ggf. Risikofaktoren identifizieren
  • Der Anteil der gestotterten Unflüssigkeiten wird mithilfe einer Sprechprobe bestimmt
  • Prognose, ob sich Langzeitstottern entwickelt, nicht möglich

Risikofaktoren 1

  • Alter des Kindes bei Stotterbeginn
  • Geschlecht
  • Familiäre Disposition
  • Zeitdruck
  • Temperament

 

Weitere Infos

Selbsthilfegruppen

Bekannte stotternde Persönlichkeiten (welt.de)

  • Bruce Willis
  • Marilyn Monroe
  • Rowan Atkinson („Mr. Bean“)
  • Isaac Newton
  • Charles Darwin
  • Der Graf (Unheilig)
  • Ed Sheeran

 

 

1 Sandrieser & Schneider (2015)

2 selbsthilfe-stottern.de

 

Laute Töne
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